Klaus Rohletter über Zukunftspläne und die Balance zwischen Tradition und Innovation

28.05.2019

Im vergangenen Jahr 2018 hat die Bauunternehmung Albert Weil AG Jubiläum gefeiert. Seit mehr als 70 Jahren gilt das Unternehmen als zuverlässiger und sicherer Partner bei der Ausführung von Bauleistungen. „Tradition trifft Innovation“ lautet der firmeneigene Slogan. Aber was genau versteckt sich hinter diesen Begriffen? Wo steht die Bauunternehmung und wo will sie hin? Vorstandsvorsitzender Klaus Rohletter hat die Antworten.

Vor 70 Jahren wurde die Bauunternehmung Albert Weil AG gegründet und zählte damals 30 Mitarbeiter. Seitdem ist viel passiert. Wie würden Sie die Entwicklung kurz zusammenfassen?

Albert Weil ist ein Unternehmen mit einer langen Geschichte und Tradition. Mit dieser wollen wir weiter arbeiten und auch in Zukunft sichere und gute Arbeitsplätze anbieten. Heute arbeiten mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns. Es ist uns nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch ein Bedürfnis, dass es ihnen gut geht und dass sie sich bei ihrem Arbeitgeber wohl fühlen und mit diesem zufrieden sein können.

Neben der Anzahl der Mitarbeiter hat sich auch die Anzahl Ihrer Kunden geändert. Worauf führen Sie diese positive Entwicklung zurück?

In der Tat haben wir in den letzten 70 Jahren für zahlreiche Kunden aus der Region gearbeitet. Wir sind sehr dankbar für dieses große Vertrauen. Obwohl wir nunmehr 70 Jahre alt sind, ist unsere Firma jung geblieben. Wir stellen uns – ganz nach unserem Motto „Tradition trifft Innovation“ – auch der Zukunft. Wir müssen und wollen uns den sich ändernden Anforderungen stellen und innovativ sein, um so auch zukünftig die Erwartungen unserer Kunden, aber auch unserer Mitarbeiter zu erfüllen.

Welche Rolle spielt hierbei Ihre Belegschaft?

Wir wollen für unsere jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Auszubildenden ein attraktiver Arbeitgeber sein. Sie haben unsere Firma als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber gewählt. Sie vertrauen auf uns und planen ihre Zukunft in unserem Betrieb und damit auch in unserer Bau-Branche. Dies wissen wir sehr zu schätzen und sind dafür sehr dankbar.

Wie viele Auszubildende arbeiten aktuell bei Albert Weil?

40 und auf diese sind wir sehr stolz. Sie stehen sinnbildlich für die Zukunft unserer Bauunternehmung.

Wie genau soll die Zukunft aussehen?

Wir sind und bleiben Bauunternehmung. Unser Fokus liegt in der Region und da wird er auch bleiben. Diese definieren wir mit maximal 80 Kilometern um Limburg herum – eine große Fläche, die wir noch lange nicht vollständig ausgereizt haben. Gelegentlich kann es von dieser Regel auch Ausnahmen geben. Wir möchten aber sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter nach Feierabend in einer akzeptablen Zeit bei sich zu Hause ankommen kann. Baustellen, die eine Übernachtung zur Folge haben, sollen die absolute Ausnahme bleiben. Denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen nicht von irgendwo, sondern sind Menschen, die aus der Region stammen – oder zumindest mit unserer Region verbunden und verwurzelt sind.

Vor 70 Jahren hat das Unternehmen mit Straßenbau- und Platzbefestigungsarbeiten begonnen. Was hat sich in diesem Bereich getan?

Wir bauen heute natürlich anders als in den letzten Jahrzehnten oder gar als vor 70 Jahren. Hydraulische Schnellwechsler, geänderte Schalungssysteme und Anforderungen an die Qualität unserer Leistung beherrschen heute den Bauablauf. Wir haben uns diesen Herausforderungen gestellt und werden bei diesen Veränderungen auch in der Zukunft weiterhin mit dabei sein.

Haben Sie weitere Zukunftspläne?

Neben unseren etablierten Geschäftsbereichen – dem Straßen- und Kanalbau, dem Konstruktiven Ingenieurbau und dem Schweren Erdbau – wollen wir für unser Unternehmen neue Themenfelder entwickeln und sie als Teil unserer Firma, als Teil der Bauunternehmung, integrieren.

Welche sind das genau?

Seit wenigen Jahren führen wir schlüsselfertige Bauleistungen für gewerblich genutzte Gebäude aus. Auch die Projektentwicklungen mit der Baurechtschaffung und den oft damit verbundenen Grundstücksgeschäften sind wichtiger Teil unsere Firma geworden. Sie führt zur Bauleistung, die wir überwiegend selbst oder mit unseren Subunternehmern ausführen. Dienstleistungen, die wir nach der Bauphase rund um den Betrieb von geschaffener Infrastruktur oder Immobilien ausführen wollen, ergänzen unser Angebot.

Also weg vom Straßenbau?

Keinesfalls – wir wollen auch weiterhin Straßen bauen – aber nicht nur. Sondern, wenn es der Kunde anfragt, diese auch betreiben, wie derzeit in unserem Landkreis.

Gerade in den letzten 5 Jahren ist die Bauunternehmung rasant gewachsen. Worauf führen Sie dieses Wachstum zurück?

Unser Unternehmen hat sich in der Tat entwickelt. Dieser Prozess ist aber nicht auf einen Zukauf oder „Schicksal“ zurückzuführen. Wir haben uns organisch und mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Wachstum getragen haben, entwickelt. Ihnen haben wir längst bekannte, aber auch immer wieder neue Aufgaben anvertrauen können. Gleichzeitig haben wir auch immer neue Kunden gewonnen, die mit uns zusammen arbeiten wollen.

Wo sehen Sie die Bauunternehmung in 70 Jahren?

Unsere Reise geht weiter –die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Fest steht: Wir bleiben in der Region. Aber wir bleiben nicht stehen, sondern werden uns auch in Zukunft – gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und mit den Aufgaben, die uns die Kunden anvertrauen – weiterentwickeln. Darauf freuen wir uns und blicken voller Zuversicht auf unseren weiteren, gemeinsamen Weg! Wir freuen uns, wenn wir diesen zusammen gehen können.


Philosophie

Der Erfolg unseres traditionsreichen, mittelständischen Unternehmens basiert nicht zuletzt auf einer Vielzahl von Grundsätzen, die wir zum Wohle unserer Kunden konsequent einhalten. 

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Albert-Weil auf Youtube

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